Systeme im Gesundheits- und Wellnessbereich haben den Zenit noch lange nicht erreicht. Der Trendbericht 2001 „Gesundheitskonsum“ von Lars Feldmann (GDI, Gottlieb-Duttweiler-Institut) zeigt die Entwicklung des traditionellen Krankheitsmarktes hin zum Gesundheitsmarkt auf. Handelt es sich beim Krankheitsmarkt noch um die Versorgung von Patienten mit den
typischen „Anbietern“ zur Bekämpfung von Krankheiten - wie Apotheken, Kliniken, Ärzten und Therapeuten, so hält der Gesundheitsmarkt ganz andere Möglichkeiten offen. Hier sind es weniger kranke Menschen, die angesprochen werden sondern solche, die sich frühzeitig Gedanken um ihre körperliche und geistige Fitness machen. Treffend wird das von Feldmann mit der Investition in die Ich-AG beschrieben, der Investition in das eigene Wohlbefinden Anders als bei der Existenzgründungsvariante, wirkt diese Form der Ich-AG positiv nachhaltig, denn sie bietet Chancen für eine bessere Gesundheit, höhere Attraktivität und
Balance, um mit den täglichen Herausforderungen Schritt zu halten. Das lässt Raum für neue Player im Gesundheits- und Schönheitsbusiness als Lebensberater, Personal-Trainer oder Gründer von Wellness- und Ruheoasen sowie Food-Tempeln mit spezieller Gesundheitskost. |